Martins Lovetoy-Erfahrungen

In diesem Beitrag berichtet unser Lovetoy-Experte Martin von seinen persönlichen Lovetoy-Erfahrungen. Viel Spaß beim Lesen! 🙂

Meine ersten Begegnungen mit Lovetoys

Als Teenager begann ich mich zum ersten Mal für Sexspielzeuge zu interessieren. Als ich im Internet-Adress-Buch 2005 blätterte stieß ich mehr oder weniger „zufällig“ 😉 auf den Eintrag eines Sex Toy-Vergleichs im Internet. Neugierig wie inmer steuerte ich die Internet-Adresse an und war sofort fasziniert von der großen Auswahl und der detaillierten Beschreibung der verschiedensten Sexspielzeuge.

Das erste Sex Toy, das ich mir schließlich zulegte war ein weißer Stabvibrator im Feder-Design. Da ich allerdings zu der Zeit noch relativ wenig Erfolg bei den Damen hatte blieb das Toy erstmal eine Weile in der Schublade.

Beim nächsten Spielzeug für Erwachsene, das ich mir zulegte achtete ich mehr darauf, dass sowohl ich als auch potenzielle Partnerinnen etwas davon haben könnten. Es war ein relativ unhandliches Massagegerät mit einem großen roten Kopf, das eigentlich ursprünglich für die Rückenmassage gedacht war.

Der große Vorteil bei diesem Gerät lag für mich darin, dass die Vibration so stark war, dass auch ich damit zum Orgasmus kommen konnte, wenn ich es vorne am Penisbändchen aufsetzte.

Schließlich schaffte ich es doch langsam etwas mehr Kontakt zum weiblichen Geschlecht zu finden und machte meine ersten sexuellen Erfahrungen zu zweit. Natürlich wollte ich den girls etwas bieten können und als ich von einem Sexspielzeug erfuhr das helfen sollte die Ausdauer im Bett zu verbessern griff ich sofort zu.

Dieses Toy war die so genannte Stamina Training Unit, kurz STU, von Fleshlight. Fleshlights sind das derzeit beliebteste Sexspielzeug für Männer. Es handelt sich im wesentlichen um künstliche Vaginas aus einem gummiähnlichen Material, die in großen Plastik-Containern versteckt sind, die von der Form her ein wenig an eine überdimensionale Taschenlampe erinnern.

Der Name „Fleshlight“ ist ein Wortspiel. Er erinnert stark an das englische Wort für Taschenlampe „flashlight“ und wird auch gleich ausgesprochen. Der Unterschied in der Schreibung besteht nur in einem Buchstaben: flEshlight (das Sexspielzeug) vs. flAshlight (die Taschenlampe). Allerdings bedeutet „flEsh“ auf Englisch „menschliches Fleisch“ und da das innere des Sextoys ja eindeutig einem menschlichen Körperteil nachempfunden ist macht der Name durchaus Sinn.

Ob das Fleshlight mir wirklich half mehr Ausdauer aufzubauen weiß ich nicht genau. Das Gefühl beim Masturbieren war auf jeden Fall extrem gut. Die Fleshlight STU besitzt einen engen Innenkanal, der komplett mit Gumminoppen ausgekleidet ist. Durch diesen Aufbau wird der Penis bei jedem Eindringen und Herausziehen ausgesprochen intensiv gereizt. Der Orgasmus ist fast unausweichlich.

Wie viele andere Männer begann ich mich (vermutlich auch inspiriert durch gewisse Filme ;)) für Anal-Sex zu interessieren. Ich lernte, dass vor allem das Dehnen des Anus am Anfang für einen reibungslosen Ablauf wichtig ist und besorgte mir darfür einen kleinen Butt Plug. Tatsächlich funktionierte dieser als ich auf ein Mädchen traf, dass für die erotische Spielart offen war einwandfrei.

Nach einer Weile entschloss ich mich mein Fleshlight-Arsenal aufzustocken (das erste war mir in Italien zusammen mit meiner Reisetasche geklaut worden) und legte mir wieder eine Fleshlight STU zu. Diesmal allerdings zusammen mit einem Vstroker-Aufsatz und der nötigen Software. Der Vstroker ist ein recht großer runder Aufsatz, der hinten auf die Fleshlight geschraubt werden kann. Per Bluetooth kommuniziert er mit dem PC und kann so Auskunft über die Bewegungen des Fleshlights geben. Das schafft erstaunliche neue Möglichkeiten.

Durch die Rückkopplung mit dem Vstroker ist es Fleshlight möglich interaktive Pornos zu gestalten, bei denen die Bewegungen der Darsteller auf dem Bildschirm mit der Bewegung der Fleshlight synchronisiert werden.

Ich fand diese Idee einer neuen virtuellen Sex-Realität absolut faszinierend. Leider funktioniert das Konzept in der Praxis jedoch nur sehr mittelmäßig. Die Bewegungserkennung ist sehr grob und erkennt feinere Bewegungen nur ziemlich schlecht. Sobald das Programm jedoch keine Bewegung feststellt bricht es sofort ab oder schaltet auf die immer gleich „Tease“-Sequenz bei der die Darstellerin einen bittet doch endlich weiterzumachen. Vor allem das Abbrechen des Programms aufgrund der schlechten Bewegungserkennung ist ein echter Abtörner.

Die Idee ist wirklich interessant aber die Umsetzung hinkt leider noch etwas hinterher.

Als weiteres Zubehör legte ich mir den Fleshlight Sleeve Warmer zu.